Hundemißhandlungen in Cicerale
Die Hölle von Cicerale/Salerno - Italien
Die italienischen Tierschützer bitten dringend um Hilfe !!
Das berühmt – berüchtigte Tierheim „Oasi San Leo“ wurde wieder eröffnet. Hinter verschlossenen Mauern ( öffentlicher Zugang kaum möglich ) werden hier alle darin befindlichen Hunde schwerstens misshandelt, es ist die Hölle auf Erden für diese armen Tiere.
Unter schwierigsten Bedingungen gelang es einigen Tierschützern und dem Reporter Edoardo Stoppa des TV Senders „Striscia notizia“, einen kurzen Videofilm innerhalb des „Tierheims“ zu drehen.
Da in diesem Video italienisch gesprochen wird, hier eine kurze deutsche Inhaltsangabe ( freie deutsche Übersetzung durch Cristina Cannizzaro ):
In diesem Video wird die dramatische Situation der Hunde, die sich in dem Tierheim „Oasi San Leo“ in Cicerale ( Italien ) befinden, gezeigt.
Die Hunde sterben auf schreckliche Weise: Sie müssen unter Hungersnot und Durst leiden, sterben deshalb langsam und schmerzvoll, sie sind von den eigenen Exkrementen umgeben, die Hundemütter bleiben bei den eigenen gestorbenen Welpen, die nicht entfernt bzw. begraben werden und tot um sie herumliegen, erkrankte und alte Hunde werden mit aggressiven Hunden zusammengepfercht, verletzte Hunde nicht ärztlich versorgt.
Medizinische Fürsorge gegen Krankheiten oder die einfachste Pflege der Hunde sind völlig ausgeschlossen ( das würde nämlich Kosten verursachen und das Geld, das das Tierheim von der Gemeinde bekommt, soll gänzlich in den Taschen der Betreiber landen…).
Laut parlamentarischer Vernehmung liegt die Anzahl der toten Hunde dieses Tierheims bei 96% .
Aus diesem Grund wollen TV-Reporter der italienischen Sendung „Striscia la notizia“ die Wahrheit ans Licht bringen. Das Video zeigt, wie diese Reporter versuchen, sich innerhalb der offiziell angegebenen Öffnungszeiten Zugang ins Tierheim zu verschaffen, was aber zunächst am Widerstand der Tierheim-Mitarbeiter scheitert.
Daraufhin verlangen die TV-Reporter Erklärungen in Form eines Interviews.
Schließlich eskaliert die Lage aufgrund der gewalttätigen Reaktion der Tierheim-Mitarbeiter.
Nur eine einzige damalige Tierheim-Mitarbeiterin erklärt sich bereit, vor laufenden Kameras, aber mit verdecktem Gesicht, ehrlich über die Vorkommnisse im Tierheim zu reden. Sie fürchtet sich vor der möglichen Rache seitens der anderen Mitarbeiter und will deshalb anonym bleiben, so ernst und dramatisch ist diese Situation.
Laut der Internetquelle www.amicicani.com/ wurde das Schreckens-Tierheim von Cicerale ab 13.07.2009 wieder geöffnet. Das heißt, die Tierheim-Betreiber dürfen sich erneut weiter ungestört um die eigenen Geschäfte mit den Hunden kümmern…und ihre Misshandlungen weiter fortsetzen – hinter den dicken Mauern dieser „Oase“ für Hunde…und damit abgeschirmt von der Öffentlichkeit…
Bitte unterzeichnen Sie diese Petition der italienischen Tierschützer und helfen Sie damit diesen armen Hunden, die nur Tod, Gewalt, Dreck, Hunger und Durst kennen.
Hier die deutsche Übersetzung des Petitionsinhaltes ( freie Übersetzung von Susanne Schmitz ):
97 % der Hunde sterben an Hunger und Durst!
Das Tierheim Oasi San Leo (Cicerale) wurde 1980 eröffnet. Hunde aus Salerno und Avelino werden dorthin unter furchtbaren Umständen transportiert. Zum Ersten werden die Tiere nicht gechipt, obwohl es das Gesetz so vorschreibt.
Die Hunde sterben oftmals schon während des Transportes in das Lager.
Es interessiert niemanden, unter welchen Bedingungen und wie die Tiere dort hin gebracht werden. Wenn sie den Transport überleben, dann wartet in dem Lager nur noch das Tor zur Hölle auf sie, ähnlich Dantes Inferno.
Ihre Körper werden zu Asche und Staub, wie man es aus Krematorien kennt. Es ist ein Horror, der durch den Stadtrat und den Staat unterstützt wird. Diese Hunde stehen nicht zur Adoption, niemand inseriert sie oder kümmert sich darum.
Der Zutritt zum Lager ist untersagt und der Veterinär stellt Todesbescheinigungen aus, ohne die Situation der Hunde zu kennen.
Da niemand diese Hunde kennt, gibt es auch keine Anhaltspunkte und Todesbescheinigungen werden von den Besitzern des Lagers gefälscht.
Niemand wird jemals von den tausenden Toden erfahren. Oftmals sind mehr als 2000 Hunde auf geringstem Platz zusammengepfercht, unter direkter Sonneneinstrahlung, ohne Futter und ohne Wasser.
Die Hündinnen sind permanent trächtig, da die Besitzer des Lagers auch an den Welpen Geld verdienen. Alte und kranke Tiere werden mit aggressiven Hunden zusammen gehalten.
Oftmals gibt es Kämpfe und Kannibalismus unter den Tieren.
Menschen, deren Hunde irrtümlicherweise in dieses Lager gekommen sind, haben ihr Haustier nie wieder gesehen. Noch nie wurde ein Hund wieder an seinen Besitzer zurückgegeben.
Es gibt ein Gesetz zum Schutz von Tieren und einen Paragraphen 281/91 (Das italienische Gesetz bezieht sich auf kranke und heimatlose Hunde), welche besagen, dass jede Gemeinde und jede Stadt sich um die heimatlosen Hunde kümmern muss. Paragraph 16/1, Memo Nr. 5 des italienischen Gesundheitsministeriums. Das Gesetz trat im Mai 2001 in Kraft.
Später wurde ein weiteres Gesetz gegen die Misshandlung von Tieren erlassen (Gesetz Nr. 189 aus 2004) .
Schon in den 80er Jahren gab es warnende Reportagen im italienischen Fernsehen, dass die Situation in Oasi San Leo furchtbar ist. Später hat ganz Italien von diesem Horror erfahren. Privatleute und Organisationen gingen vor Gericht, nachdem sie ein Protestschreiben mit allen Informationen und Beweisen verfasst hatten.
Dies alles wurde in der Presse und im Internet veröffentlicht. Das Ergebnis war, dass das Lager für einige Zeit geschlossen wurde. Aber jetzt wurde es wiedereröffnet und die Lizenz wurde dem früheren Besitzer zurückgegeben.
Die Hölle arbeitet wieder!
Warum sind die Beamten so abgestumpft gegenüber dem grausamen Leiden der Hunde, die unter Schmerzen langsam an Hunger und Durst sterben? Die Beamten kooperieren mit den Killern, die ihr Geschäft mit Tierheimen machen, anstatt den Tieren zu helfen und sie zu beschützen.
Bitte helfen sie uns, das Konzentrationslager Oasi San Leo, das nicht das einzige Lager für Tiere in Italien ist, zu schließen.
Helfen Sie uns, die Tiere aus diesen modernen Konzentrationslagern zu befreien. Ihre Unterschrift kann den langsamen und quälenden Tod der unschuldigen Hunde stoppen.
Vielen Dank!
http://www.myspace.com/stopthisitalianhell
Anmerkung der PHE : 2006 kamen 2756 Hunde in dieses Tierheim, von denen es nach der damaligen Schließung nur 145 lebend verlassen haben : Dies entspricht einer Sterberate von 96 % !!!
Leider ist dieses „Tierheim“ kein Einzelfall, sondern üblich….diese privaten „Tierheime“ erwirtschaften Millionengewinne – auf Kosten der Tiere, deren Wohlergehen niemanden kümmert. „Tierheime“ sind zu einem lukrativen Geschäft geworden – ähnlich wie der Drogenhandel und mit wohl ähnlichen (oder gar denselben ?) kriminellen Hintergründen.


