Pamela Posavec
Ich bin auf diese Art Tierheim gestoßen als ich einen kleinen Welpen allein auf der Straße im Regen gefunden hatte.
Das Veterinäramt hat mich dann an dieses Tierheim in Smederevo, ca. 50 km von der Hauptstadt Belgrad, verwiesen.
Das Tierheim hat ein relativ großes Gelände das eben sehr verschmutzt ist, mit Plastik-, Metallabfälle und alte ausgeschlachteten Autos.
Ein kleiner Teil davon wurde bereits gesäubert und umzäunt, jedoch hat der Maschendrahtzaun viele Löcher durch die, die Hunde gerne entwischen und erneut eingefangen werden müssen.
Es sind ca. 12 Boxen obwohl es 60 bis 70 Hunde sind.
4 Hündinnen liegen mit ihrem Wurf auf einem kleinen Stück Karton und zum Teil auf dem Metall, egal ob sich das Metall auf mehrere Grade erhitzt oder durch die Kälte eiskalt wird.
In den Boxen gibt es auch keine Wassernäpfe.
Ein Mal am Tag um 09:30 Uhr kommt jemand der den Hunden Wasser und Fressen gibt.
Bei dem Fressen handelt es sich meistens um Brot mit Wasser verdünnt, manchmal gibt es auch Reste vom Metzger, jedoch viel zu wenig.
Kastriert ist keiner der Hunde daher gibt es auch immer mehr Hunde für die es keinen Platz gibt. Wegen dem Platzmangel gehen auch immer mehr Hunde aufeinander los, zerbeißen sich gegenseitig und haben so gut wie keine medizinische Versorgung.
Es gibt leider keine Fördergelder von der Stadt, die Hunde werden eben durch Reste versorgt und durch einen kleinen Teil, der von der Rente einer Damen übrig bleibt.
Sie ist so zu sagen die Gründerin von diesem Tierheim.
Ich konnte durch Hilfe ein Tierfutterhändler in Erfahrung bringen, bei dem 1 Kg Trockenfutter 0,60 Cent kostet. Der Händler wäre sogar bereit das Futter regelmäßig zu Liefern! Leider hapert es bislang am Geld, jedoch bin ich der Meinung, dass in erster Linie auch das Chaos auf dem Gelände beseitigt werden muss, damit die Hunde mehr Platz haben.
Die Rüden müssen unbedingt von den Weibchen getrennt werden.
Damit die Hunde nicht der Witterung ausgeliefert sind sollte es mehrere Boxen geben.
Ich habe wirklich schon einige Rückmeldungen bekommen von Tierschützerinnen die gerne helfen wollen, es gäbe auch schon einige Futter- und Sachspenden.
Doch ein weiteres Problem ist der Transport nach Serbien, ich bin aber guter Dinge das ich eine Spedition finden werde oder einen privaten Transporter mit dem man die Spenden hinbringen könnte.
Auch aktive Unterstützung wird vor Ort benötigt, so fahre ich z.B. in das Tierheim und wir versuchen aufzuräumen, Zäune zu ziehen, Gehege zu bauen, u.s.w.
Kastrationen sind enorm wichtig und auch in diesem Bereich braucht das Tierheim dringend Hilfe.
Falls Sie dort helfen können und möchten:
E-Mail: posavec-pamela(phu)web.de
Mobil: 0176/68050439 (ab 19:00 Uhr)
Vielen Dank







