Bolle und Lucy haben es geschafft!
Sie erinnern sich? Wir hatten schon über die zwei Lehrerinnen aus Elfesina/Griechenland berichtet, die sich ganz dem Tierschutz verschrieben haben und alles in ihrer Macht stehende tun, um den Strassenhunden zu helfen.
Die beiden Hunde Lucy und Bolle, beide sehr zutraulich und kinderlieb, die sich immer in der Nähe der Schule aufhielten, waren der dortigen Schulleitung ein Dorn im Auge und sollten daher „weg“, also vergiftet werden.
Dazu kam, dass Lucy trächtig und so zur Zielschiebe von Misshandlungen seitens der Schulkinder wurde, die ihr immer wieder in den Bauch traten. Ria Pantali konnte sie gerade noch rechtzeitig zur Tierärztin bringen, die Lucys sechs Welpen per Kaiserschnitt zur Welt brachte. Ria hat Lucy und ihre Welpen dann bei sich in der Wohnung untergebracht, bis die Hundefamilie Anfang Mai mit einem Tierschützer der Tierhilfe Kreta nach Deutschland ausfliegen konnte. Lucy hat bei ihm ein endgültiges schönes Zuhause gefunden und er wird die Welpen in verantwortungsvolle Hände vermitteln, sobald sie von der Mutter getrennt werden können.
Und Bolle ?
Auch Bolle hatte Glück : der menschenbezogene Bolle, der Kinder so sehr liebt und gerade wegen seiner Zutraulichkeit von ihnen immer wieder misshandelt wurde, hat schon Anfang März ein endgültiges Zuhause in Essen gefunden.
Lucy und Bolle haben es geschafft, der Hölle Griechenlands zu entkommen….
Sehen Sie hier Bilder von Lucy und ihren Welpen :
Bitte helfen Sie den beiden Tierschützerinnen mit einer kleinen Spende. Denn Notfälle wie Lucy und Bolle gibt es tagtäglich, wie auch der folgende Fall von Lino zeigt :
Neuer dramatischer Notfall aus Elfesina : Lino
Seine Geschichte wird auf den Seiten der Hundeschule „Die Mensch-mit-Hund-Schule“ erzählt. Da Lino in akuter Lebensgefahr ist, wenn er nicht bald ein Zuhause findet, möchten wir seine Geschichte hier ebenfalls wiedergeben ( wir danken der Hundeschule „Die Mensch-mit-Hund-Schule“ für die Erlaubnis der Übernahme des Textes ), um seine Chance auf eine möglichst baldige Vermittlung zu erhöhen :
"Dies ist Lino. Lino war einmal ein schöner, stolzer Hund, der in einem Athener Vorort auf der Strasse lebte und von einer Italienerin gefüttert wurde. Dann verschwand er für 3 Monate. Als er zurückkehrte, war seine Haut zerfressen, er sah hässlich aus, krank, unappetitlich. So unappetitlich, dass die Anwohner ihn erschießen wollten.
Ria Pantali, eine Tierschützerin aus Elefsina, hat ihn vor diesem Schicksal bewahrt und sich seiner angenommen. Sie brachte ihn zum Tierarzt, der ihn –ohne vorgängige Tests und stichhaltige Diagnose- nur aufgrund seines Erscheinungsbildes sofort einschläfern wollte. Ria hat dies nicht zugelassen und auf Durchführung entsprechender diagnostische Maßnahmen gedrängt.
Es stellte sich heraus, dass Lino an Milben erkrankt ist und einen niedrigen Leishmaniose –Titer hat. Er erhält nun die nötigen Medikamente, die Ria ebenso wie die Tierarztkosten aus eigener Tasche bezahlt. Und die Behandlung erweist sich als wirksam: Lino wird bald wieder der schöne stolze Hund sein, der einmal war.
Da Lino in seinem Zustand nicht auf der Strasse leben kann, hatte Ria ihn zunächst in einer Hundepension untergebracht. Die Unterbringungskosten beliefen sich auf 5 Euro pro Tag, was nach einem Monat das Budget Rias sprengte. Sie brachte ihn deshalb in einem verlassenen Haus unter, wo er halbwegs in Sicherheit ist, solange niemand ihn entdeckt. Sie betreut ihn hingebungsvoll, doch verbringt Lino, der ein sehr menschenbezogener Hund ist, seine Tage in diesem Haus weitestgehend ohne menschlichen Kontakt.
Ria wünscht sich für Lino ein gutes Zuhause, wo er das Leid seines bisherigen Lebens vergessen und einfach nur Hund sein kann. Wo er rennen, spielen und toben kann, ohne beständig der Gefahr ausgesetzt zu sein, überfahren, erschlagen, erschossen, vergiftet oder am nächsten Baum aufgehängt zu werden.
Lino ist ein menschenbezogener Hund, der sich sehr gut mit anderen Hunden beiderlei Geschlechts verträgt. Er soll sein weiteres Leben als behüteter Familiehund verbringen und es nicht in Griechenland auf der Strasse fristen müssen. Geben Sie dem tapferen Lino eine Chance. Er hat es wirklich verdient!
Auch eine Spende könnte Linos Los bis zu seiner Vermittlung erleichtern, denn Ria könnte ihn dann wieder in der Hundepension unterbringen, wo er dann in Sicherheit gesunden könnte." Orginallink zu Lino
Ria Pantali
Mail : riapantali(phu)yahoo.gr
Spenden bitte an:
Kontoinhaberin: Eleftheria Pantali
Kreditinstitut: Ethiki Trapeza Ellados Elefsina
IBAN: GR24 0110 1990 0000 19951401108
BIC: ETHNGRAA









