Lösung : Erschiessen?
Dieser gefundene tote Fuchs, der mit Tollwut infiziert war, wurde als Auslöser für die Ermordung unzähliger Tiere in 3 Bezirken Sarajewo´s benannt.
Die KJKP RAD,ein Amt welches unter anderem Beschlüsse erlässt über stadtverwaltliche Angelegenheiten; hat Strassenhunde, Strassenkatzen und weitere wildlebenden Tiere in den Gemeinden Hadžići,Trnovo und Ilidza zum Abschuss frei gegeben.
Hier wird angeordnet zur Verhinderung der Verbreitung der Tollwut in den 3 o.g. Gemeinden:
- das Einfangen von freien, aggressiven, nicht geimpften Strassenhunden und Katzen und das Töten dieser.
- das Töten von Strassenhunden und Strassenkatzen.
- die Tötung von Füchsen und anderen fleischfressenden Tieren,wie Ratten
- das Töten von allen Tieren welche mit Infizierten Kontakt hatten und ein verändertes Verhalten aufweisen.
- ein Verbot, den Kadavern das Fell abzuziehen.
ŽALBA NE ODLAŽE IZVRŠENJE RJEŠENJA!!!!
(Ein Einspruch verhindert nicht die Ausführung !!!)
Ausführende dieser Aktion sind nicht, wie jetzt vielleicht angenommen, Tierärzte, sondern Jäger!!!
Örtliche Jagdverbände reiben sich die Hände.
Uns stellen sich da mehrere Fragen:
- wie erkennen sie, ob ein Tier Kontakt mit einem infiziertem Tier hatte?
- woran erkennen sie, ob ein Tier geimpft ist?
- wie definieren sie "verändertes Verhalten"?
- wie groß ist der Zeitraum, in denen sie ein Tier beobachten um seine Verhaltensweise zu beurteilen?
- wie ist dieser Beschluss mit dem bosnischen Tierschutzgesetz vereinbar, in dem es heißt, das nur Tierärzte euthanasieren dürfen? Und das auch nur, wenn es medizinisch indiziert ist?
- wieviel verdient ein Jäger pro erschossenem Tier?
- finden Kontrollen statt ?
- werden die erschossenen Tiere obduziert ? Oder einfach nur entsorgt, z.B. in Sarajevo, Adema Buce 402, Buca Potok
Plötzlich werden, zeitgleich mit dem Beschluss zur Massentötung, vermehrt vergiftete Tiere aufgefunden.
Natürlich ist es nur eine Vermutung, aber wie wir denken, eine naheliegende, das auch Vergiftungsaktionen gestartet wurden.
Die Kadaver werden eingesammelt, die ausgeschiedenen Flüssigkeiten, die mit Gift durchsetzt sind, werden liegengelassen.......
Eine Gefahr, nicht nur für andere Tiere, sondern auch für Menschen.
Tierschützer, die versuchten, Erschiessungen und Entsorgungen der Kadaver versuchten zu fotografieren wurden handgreiflich daran gehindert.
Tierschützer, die in Sarajewo Strassenhunde impfen lassen und sie füttern sind verzweifelt, weil auch diese Tiere nicht vor der Tötungsaktion geschützt sind.
Trotz Impfung.
Die Zahlen der bis jetzt ermordeten Tiere sind nicht bekannt, aber , lt. Aussage einer Tierschützerin aus Sarajewo, sieht man in einem Bezirk schon keine Tiere mehr.
Sie schrieb uns:
......doch es ist so, dass die Menschen herrausgefunden haben dass wir uns um sie kümmern und wenn sie genug von ihren Hunden haben bringen sie sie in der Nacht dorthin und verschwinden für immer.
Deswegen wird die Anzahl nie kleiner, nur grösser und die Regierung macht natürlich nichts, auser, dass sie uns jetzt unsere Freunde noch für immer wegnehmen will!!!!
Deswegen bitte ich Sie uns wie Sie nur können zu helfen, denn jede Minute ist kostbar, da diese herzlosen Tierfänger nie schlafen.
Es werden auch in Bezirken schon Tiere ermordet, die nicht in diesem Beschluß der KJKP RAD namentlich genannt werden.
Aber niemanden der Verantwortlichen interessiert dies wirklich.
In Bosnien und Herzegowina versuchen jetzt verschiedene Tierschutzvereine gemeinsam gegen diesen Beschluss vorzugehen.
Sie können helfen, indem Sie diese Mail unterschreiben,der an die Regierung, Parteien, Botschaften, Medien, Europarat geht, oder die Verantwortlichen selbst anschreiben.
Ministerium Bosnien und Herzegowina:
mmicevska(phu)vijeceministara.gov.ba
gzivkovic(phu)vijeceministara.gov.ba
aobradovic(phu)savjetministara.gov.ba
KJKP RAD:
jkpradsa(phu)bih.net.ba
Who (Sitz Sarajewo):
postmaster@euro.who.int





