Offener Brief von Cicto
Der folgende offene Protestbrief wurde im Rahmen der Pressekonferenz in Bari/Italien am 4.3.2010 übergeben, um auf auf Mißstände in Italien aufmerksam zu machen und die Verantwortlichen zum Handeln aufzufordern :
CICTO.ORG
Kanalweg 3
FL-9495 Triesen
An die Verantwortlichen, an die Politiker und alle Bürger der Republik Italiens
OFFENER BRIEF ZUR SITUATION DER TIERHEINE ITALIENS UND ZUM TIERSCHUTZGESETZ 281 VON 1991
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
Mit Hochachtung und Wertschätzung gegenüber dem italienischen Staat möchten wir unserer Sorge um die Situation der Tiere in den italienischen Tierheimen Ausdruck verleihen.
Im Namen von mehr als 15.000 Bürgern aus Italien, Deutschland, Schweiz, Österreich, Ungarn, Rumänien, England, Slowenien und anderen Staaten Europas, möchten wir die Verantwortlichen Italiens dringend darum bitten, die Empörung all dieser Menschen betreffend den derzeitigen Zustand in den italienischen Tierheimen zur Kenntnis zu nehmen.
Alle diese Menschen erhoffen sich eine schnelle Reaktion Ihrerseits.
Europa ist geschockt von der organisierten Misshandlung der Tiere.
Ein Beispiel hierfür ist das Tierheim „Oasi San Leo“ von Cicerale (Salerno) und dieses ist sicherlich nur eines von Hunderten solcher meist privat geführten Tierheime.
Auch in vielen anderen Orten Italiens existieren unerträgliche Zustände. Eine lange Liste von Quellenangaben der letzten Jahre dokumentiert die inhumanen Effekte des „Systems Tierheim“; auch wird anhand dieser Quellen dokumentiert, dass dieses System an sich versagt hat und nur neue Probleme geschaffen hat.
Wie kann die Republik Italien, die eine der ältesten Kulturen der Welt representiert, solche Grausamkeiten zulassen ?
Italien hat 1991 ein Tierschutzgesetz geschaffen ( L.Q.281 ), das vor allem die Sterilisation der Hunde vorsah, um die Geburtenrate zu senken; desweiteren war die Erfassung aller Hunde in einem kommunalen Register vorgesehen als auch die Schaffung von öffentlichen Tierheimen, die sich um das Wohlbefinden der Tiere kümmern und Vermittlungen der Hunde an neue Besitzer ermöglichen sollten. Alles dies scheint jedoch nicht umgesetzt zu werden.
Aus wirtschaftlichen Interessen wird dem bestehenden Gesetz direkt zuwidergehandelt.
Es ist eine Schande für alle zivilisierten Menschen, die auch das Leben unserer Mitgeschöpfe achten.
Die Quellenangaben belegen:
- Die Hunde verhungern und verdursten
- Kranke und verletzte Hunde werden nicht tierärztlich versorgt
- Keine Hygiene : die Hunde leben in ihren Exkrementen
- Dies fördert die Gefahr von Epidemien und die Ausbreitung von infektiösen Krankheiten
- Die Hunde werden in enge Zwinger gepfercht und leben entgegen ihrer Natur
- Die Hunde werden nicht sterilisiert; im Gegenteil wird deren Fortpflanzung gefördert
- Die Hunde sind Witterungsbedingungen schutzlos ausgeliefert
- Die Hunde haben keine Chance, adoptiert zu werden, weil der öffentliche Zugang behindert, ja unmöglich gemacht wird.
Praktisch verlässt kein Hund ein solches Tierheim lebend. Es sind Gefängnisse auf Lebenszeit, wo die Tiere grausam sterben. Die monatliche Sterblichkeitsrate betrug z.B. in Cicerale durchschnittlich 300 Hunde.
In einem Tierheim, in welchem auch ein Verbrennungsofen steht, hat ein Hund immer einen Wert, egal, ob er tot oder lebendig ist.
Hat sich hier ein Geschäftszweig entwickelt ? Die Leitung eines Tierheims bringt einen hohen Verdienst mit sich – zu Lasten des Staates. Je mehr Hunde in ein Tierheim gebracht werden, umso höher ist der Gewinn.
Das „System Tierheim“ ist einträglich. Um mehr zu verdienen, wird am Futter gespart, an Hygienemaßnahmen, am Personal, an einer tierärztlichen Versorgung, an einer adäquaten Infrastruktur.
Gemäß den vorliegenden Quellen ignorieren die Bürgermeister das Problem, obwohl sie von der Gesetzeslage her hier zuständig sind. Viele Amtstierärzte kommen ihrer Aufgabe nicht nach, führen keine präventiven Sterilisationen durch und behandeln die kranken oder verletzten Hunde nicht.
Die verantwortlichen Amtspersonen verschließen die Augen und verhindern bessere Lösungen. Das System der organisierten Tiermisshandlung ist autonom und unterhält sich selbst.
Bitte beantworten Sie unsere Fragen :
Wieviel Geld wurde unter Bezugnahme auf das Tierschutzgesetz 281 ausgegeben und wie wurde dies aufgeteilt?
Was genau bewirkt dieses Geld ?
Wozu soll dieses Geld dienen oder besser : Wer profitiert davon?
Wieviele Streuner gab es 1991 ?
Wieviele gibt es heute?
Warum wird in italienischen Tierheimen das bestehende Gesetz nicht respektiert?
Warum werden die Tiere unter den Augen der verantwortlichen Amtstierärzte misshandelt?
Warum werden die Tiere nicht sterilisiert, sondern deren Fortpflanzung gefördert – um unter grausamen Bedingungen zu leben?
Ausgesetzte Hunde, die auf den Strassen herumlaufen, krank, voller Parasiten, im Müll nach etwas Futter suchend, verhungernde Welpen. Ausgesetzte Hunde, die Unfälle verursachen, gebissene Kinder. All das darf nicht mehr geschehen.
All das ist aber auch der Preis, den man für den Profit durch organisierte Tiermisshandlung bezahlt.
Nur die Sterlisationen in weiten Teilen des Landes und die Erfassung aller Haushunde in einem kommunalen Haustierregister würden hier Abhilfe schaffen. Der Erfolg dieses Vorgehens ist durch zahlreiche wissenschaftliche und mathematische Studien der OMS als auch durch die Erfahrungen anderer Staaten belegt.
Im Namen von Tausenden von Tierfreunden aus ganz Europa bitten wir Sie:
Sorgen Sie dafür, dass das Tierschutzgesetz endlich respektiert wird:
- dass im ganzen Land Sterlisationen durchgeführt werden, sowohl bei den Streunerhunden, als auch bei den Haushunden
- dass Streunerhunde nach deren Sterilisation wieder an den Orten freigelassen werden, an denen man sie eingefangen hat
- dass die Hunde, die sich in den Tierheimen befinden, artgerecht untergebracht werden
- dass kranke und verletzte Hunde auch von kompetenten Tierärzten behandelt werden
- dass vernünftige Hygienestandards geschaffen werden
- dass kein Hund verhungern und verdursten muss
- dass sich niemand an den Hunden im Tierheim finanziell bereichern kann
- dass die Tierheime feste Öffnungszeiten und einen freien Zugang für die Öffentlichkeit bekommen, um Adoptionen zu ermöglichen
- dass endlich die Chippung von Haustieren gesetzlich vorgeschrieben wird
- dass Hundebsitzer, die ihren Hund aussetzen, bestraft werden
- dass die zukünftige Generation sich ihrer christlichen Verantwortung unseren Mitgeschöpfen gegenüber bewusster wird, als es die derzeitige Generation tut
Beenden Sie die Subventionierung der Tierheime pro Tag und pro Hund – beenden Sie die organisierte Tiermisshandlung.
Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe
Freundliche Grüße
E qui la lettera aperta del CICTO.ORG in italiano :
CICTO.ORG
Kanalweg 3
FL – 9495 Triesen A
Alle Autorita, ai politici e a tutti i cittadini della Repubblica Italiana
Lettera aperta sulla situazione dei canili italiani e sulla Legga 281/91 per la protezione degli animali
Gentili Signore, Egregi Signori,
Con stima ed apprezzamento verso l`Italia, desideriamo esprimere con questa lettera la nostra prooccupazione sulla situatzione degli animali per essi adibiti.
A nome di oltre 15.000 persone in Italia, Germania, Svizzera, Austria, Ungheria, Romania, Inghilterra, Slovenia e tanti altri paesi europei, preghiamo urgentemente le competenti Autorita` italiane di predere nota dell` amarazza e dell ` indignazione per lo stato dei canili. Ne auspichiamo una pronta reazione.
L`Europa e` scioccata dal maltrattamento organizzato degli animali. Un esempio tra i tanti il canile “Oasi San Leo” di Cicerale (Salerno) e questo e` soltanto uno delle continaia di canili gestiti sovente da privati. Anche in tanti altri luoghi d`Italia sussistono stati incomprensibili.
Un luogo elenco di servizi dei media degli ultimi anni documenta il malfunzionamento e gli effeti disumani del “sistema canili”.
Ma come puo la Repubblica Italiana, che rappresenta una delle piu`alte culture mondiali, permettere queste crudelta`? L` Italia ha creato nel 1991 una Legge sulla protezione degli animali ( L.Q.281) che indicava in primis la sterlizzazione dei cani per la limitazione delle nascite, la registrazione in anagrafe, il ricovero in strutture pubbliche che dovevono rispettare il benesere degli animali e favarirne l`adozione. Sembra pero`non venga applicata.
Per ragioni di interesse economico l`animo della Legge viene deliberatamente violato. E`una vergogna per tutte le persone civili che rispettano la vita ed anche la vita dei nostri conviventi.
I media documentano :
- gli anmali muoiono di fame e di sete
- i cani malati e feriti non sono curati da veterinari competenti
- manca l`igiene : i cani vivono nei loro escrementi, sprofondandoci le zampe
- sussiste il pericolo di epidemie : terreno fertile per le malattie infettive
- i cani vegono penosamente stipati in spazi ristretti, vivendo contro la loro natura
- i cani von vengono sterilizzati, bensi viene favorita in modo deliberato la loro riproduzione
- i cani non sono protetti dalle intemperie
- i cani non hanno alcuna possibilita di essere adottati, perche` làccesso al pubblico viene osteggiato e reso impossibile.
Praticamente nessun cane esce vivo da un canile : sono delle progioni a vita; nelle quali gli animali muoiono crudelmente. La mortalita` mensile a Cicerale era in media 300 animali. In un canile, dove vi e` anche un inceneritore, un cane ha un valore da vivo e da morto.
Si e sviluppato un business ?
La gestione di canili fritta denaro a carico dello Stato. Piu cani entrano in canile, piu` denaro si guadagna. Il “sistema canile” e` fruttuoso. Per guadagnare di piu`si risparmia sul cibo, sulle misure igieniche, sul personale, sull`approvvigionamento veterinario, sulle infastrutture adeguate.
Secondo la stampa i sindaci, competenti per la legge del randagismo, ignorano il problema. Molti veterinari del servizio pubblico non fanno il loro preventivo
( sterlizzazioni ) e non curano gli animali malati. Persone ufficialmente responsabilin chiudono gli occhi ed impediscono soluzioni migliori. Il sistema del maltrattamento organizzato e` autonomo.
Per favore rispondete a queste domande cruciale:
Quanto denaro viene speso in relazione alla L.Q.281 e come viene ripartito?
Cosa genera questo denaro ?
A cosa serve questo denaro o piu precisamente a chi serve?
Quanti “cani randagi”n esistevano nel 1991?
Quanti ce ne sono oggi?
Perche` nei canili italiani non viene rispettata la legge?
Perche` si maltrattano gli animali sotto gli occhi dei veterinari responsabili dell`ASL?
Perche` gli animali non vegono sterilizzati, piuttosto si allevano?
Per vivere crudelmente?
Cani abbandonati, che vagano per le strade, pieni di parassiti, frugano tra l`immondizia, i cuccioli muoiono die fame; cani addantonati, che purtroppo causano incidenti, bambini morsi. Cio`non deve piu`succedere. Questo e` il prezzon per il profitto del maltrattamento organizzato degli animali.
Solo le sterilizzazioni su vasta area e la registrazione di tutti gli animali domestici impediscono questo stato. Studi scientifici e matematici dell`OMS confermano quanto detto.
Vi preghiamo, a nome di miglaia di amici degli animali in tutta Europa :
Fate in modo che venga finalmente rispettata la Legge sulla protezione e tutela degli animali:
- che le sterilizzazioni vegono effetuate su tutta l`area, per i randagi, e per cani privati
- che i randagi sterilizzati vegono rimessi in liberta sul luogo dove sono stati prelevati
- che gli animali custiditi nei canili possano vivere in maniera adeguata alla loro specie
- che gli animali malati e feriti vengano curati da veterinari competenti
- che vengano creati degli stati igienici ragionevoli
- che nessun cane debba morire di fame o di sete
- che nessuno si possa arrichire a danno degli animali ricoverati in un rifugio
- che i canili abbiano degli orari fissi di apertura al fine di rendere possibili l`accesso al pubblico per favorire le adozioni
- che venga finalmente attuata la microchipatura prescritta per gli anmali domestici
- che le persone che abbandonano i loro animali vengano punite
- che le generazioni future diventino consapevoli della propria responsabilita`cristiana verso le cretaure di Dio e che agiscano diversamente dall`odierna generazione.
Fermate il pagamento delle sovvenzioni per ogne animali e giornio – fermate il maltrattamento organizzato degli animali.
Vi ringraziamo per il vostro impego
Distinti saluti
Allegato : Rassegna stampa L.Q.281/91


