Angela Luongo
Wir hatten Angela Luongo auf der PK in Bari kennengelernt und waren sehr angetan von ihrer vorbildlichen Tierschutzarbeit in Italien. Daher publizieren wir hier gerne ihren öffentlichen Brief :
Das Tierheim von Atripalda, das einzige Öffentliche in der Provinz Avellino steht vor dem Aus!
Die Präsidentin der A.I.P.A., Angela Luongo, beschreibt in einem Brief die schon seit 2009 wegen Überfüllung dramatische Situation, die sich weiter verschlechtert hat, da seit August 2009 die Gemeinde die monatlichen Zahlungen eingestellt hat, die den freiwilligen Helfern die liebevolle Verpflegung der 200 Insassen ermöglichte. Diese versuchen jetzt verzweifelt, den Hunden zu helfen!
Hier die einzelnen Punkte des Schreibens:
“Ich bin wirklich verzweifelt, da ich mich für 200 Hunde des Tierheimes Atripalda verantwortlich fühle. Ihr könnt Euch wahrscheinlich noch alle an die Situation beginnend im April 2009 bis zur Übernahme des Tierheimes durch die NAS wegen Überfüllung erinnern.
Seit damals hat sich die Situation nicht im Geringsten verbessert, im Gegenteil, die derzeitig Verantwortlichen sind dank des Erbes der Gemeinde noch blinder und schwerhöriger und schieben das Problem der Streuner auf die lange Bank, es ist kein Geld vorhanden und es wird nichts bezahlt.
Diese Art der Politik wird übrigens von vielen Kommunen der Region Kampanien so gehandhabt und für die Hunde, Eigentum des Bürgermeisters Aldo Laurenzano, wird seit inklusive August 2009 der monatliche Betrag von Euro 3.750 (ist gleich 30 Cent pro Tag pro Hund) nicht mehr an die AIPA bezahlt.
Ich bitte Euch um Hilfe, es ist sonst nicht meine Art, aber diesmal brauche ich Euch alle, um den Verantwortlichen zur Räson zu bringen, und die Tierschützer nicht als Geistesgestörte zu behandeln, die nichts anderes als Tiere im Kopf haben!
Unsere dramatische Situation?
183 Hunde zu füttern, jeden Tag medizinisch zu versorgen, für Sterilisationen sowohl für die Tiere des Canile als auch für die Streuner zu bezahlen, Reinigungsmaterial zu besorgen und Erhalt des Tierheimes selbst.
Nur wer dort lebt, wird dies verstehen!
Die Projekte, die der AIPA in der Region Kampanien präsentiert wurden, sind nicht zustande gekommen, da sich niemand für zuständig hält und keine Maßnahmen seitens der Veterinärbehörde erfolgten; so bleibt uns nichts anderes übrig, als selbst die Sterilisationen für die Streuner zu bezahlen und dies schon seit Inkrafttreten des Regionalgesetzes Nr. 16 von 2001, also : gehören wir noch zu Italien, oder nicht?
Wir sind eine komplett verlassene Provinz, hier im Süden existieren die Streuner nicht! Die Streuner gibt es weder für die Bürgermeister noch für die ASL und auch nicht für die Bevölkerung.
Es gibt viele Notfälle, vergiftete, gemarterte und mit grausamsten Methoden getötet werden. Unzählige Hunde werden aufgenommen, überleben und sterben, es ist ein Holocaust ohne Ende!
Ein Lichtblick ist ein Wunschdenken!
Dieses Tierheim ist für italienische Verhältnisse eine große Ausnahme !
Frau Luongo braucht derzeit dringend unsere Hilfe – damit sie den aufgenommenen Streunern helfen, Futter kaufen und tierärztliche Versorgungen als auch Sterilisationen durchführen lassen kann.
Sie können helfen, indem Sie direkt an den Futterlieferanten oder direkt an die dortige Tierärztin eine Spende überweisen :
Spenden direkt an den Futterlieferanten des Tierheims :
Name :
Benessere Animali Di Garofalo Marco
(bitte angeben : per A.I.P.A., Angela Luongo)
Name der Bank :
BCC Credito cooperativo Flumeri – Filiale Di Lioni
Kontonummer : 05/000304161
BIC : ICRAITRRFDO
IBAN : IT 50 S 08553 75750 005000304161
Spenden an die dortige Tierärztin :
( bitte angeben : per A.I.P.A. / Angela Luongo )
Banküberweisung über die italienische Post :
POSTE ILALIANE C/C N.42026906
Name der Tierärztin : Dott.essa CHIARA PERRI in Avellino
Ich bitte Euch, helft uns jetzt!
Ich glaube, dass sich meine Kraft, für die Hunde zu kämpfen, erschöpft und ich unter der schweren Last und Gleichgültigkeit sowie Bösartigkeit
der Menschen bald zugrunde gehe!
Angela Luongo
Präsidentin AIPA
Associazione Italiana Protezione Animali
(frei übersetzt von Elfriede Hörl)
Hier finden Sie den italienischen Orginaltext :
IL CANILE DI ATRIPALDA A RISCHIO CHIUSURA
Publicato in data 2/2/2010
Il canile muncipale di Atripalda, l’unica struttura pubblica della provincia di Avellino è in ginocchio. A lanciare l’allarme è la presidente dell’Aipa,Angela Luongo, che in una lunga lettera ha rappresentato la drammatica situazione che si trascina dal 2009 quando i Nas hanno sequestrato la struttura per sovraffollamento.
Da allora la situazione è peggiorata perchè dal mese di agosto 2009 il Comune ha sospeso la retta mensile che consente ai volontari di occuparsi amorevolmente dei circa 200 ospiti. I volontari fanno da allora salti mortali per assistere i cani.
Ecco i punti salienti della lettera:
”Questo mio appello nasce dalla seria disperazione che in questi giorni avvolge la mia vita e quella dei quasi duecento cani ospiti del Canile Municipale di Atripalda, provincia di Avellino. Tutti voi conoscete bene le vicissitudini che ci hanno interessato da Aprile 2009 -giorno del sequestro dei NAS per sovraffollamento- per effetto di ritorno del “ciceraletornado”.
Da allora la nostra situazione non è affatto migliorata… anzi, l’attuale amministrazione comunale, grazie all’eredità dei precedenti amministratori ancora più ciechi e sordi al dilagare della piaga randagismo, sta trascinando il Comune al dissesto finanziario, in poche parole in mancanza di liquidità non paga nessuno.
Orbene, questa politica assunta peraltro da molti comuni nella nostra Regione Campania, di rendere tutto equo senza distinzioni di sorta ha ulteriormente reso invisibili i cani di proprieta’ del Sindaco di Atripalda , Aldo Laurenzano, dal mese di agosto 2009, compreso, la retta mensile di € 3.750,00 (pari a 30 centesimi al giorno a cane) non viene piu’ pagata all’Associazione AIPA.
Vi chiedo aiuto, non rientra nelle mio modo d’essere ma questa volta ho bisogno di tutti voi, mi rivolgo a Chiliamacisegua che mediaticamente riesce a martellare in maniera determinante quanti incollati alle poltrone di prestigio e di comando snobbano gli animalisti rilegandoli al basso ruolo di animalari, manovali che non hanno altro di importante nella vita che pensare ai cani e quant’altro.
Alla nostra drammatica situazione:
183 cani da sfamare ed assistere ogni giorno-medicinali da comprare-veterinario da pagare per sterilizzazioni ed assistenza medica ai cani del canile ed a quelli su strada- , materiali da comprare per pulizia, manutenzione ordinaria e straordinaria della struttura, solo chi vive all’interno puo’ capire e condividere.
I progetti presentati dalla AIPA-COMUNE alla regione Campania x ottenere fondi pubblici per la sterilizzazione sono stati bocciati in quanto, motivava il settore veterinario regionale, La ASL non vi rientrava operativamente, oltre al danno la beffa, oltre al totale assenteismo della Veterinaria Pubblica dobbiamo anche autotassarci per sterilizzare i randagi, e questo succede dall’entrata in vigore della Legge Regionale n. 16 del 2001, siamo o non siamo parte dell’Italia.
A questo drammatico scenario si somma una provincia completamente abbandonata “QUI AL SUD I CANI SU STRADA NON ESISTONO” il randagismo non esiste sia per i Sindaci che per le ASL, i cittadini?
Rrisolvono le emergenze con mattanze di randagi avvelenati, torturati e uccisi nelle maniere più atroci, i canili privati? Catene di montaggio cani che entrano, sopravvivono e muoiono perpetrando un’olocausto senza fine, l’obbligo dei Sindaci di costruire Canili sanitari?
Un miraggio nell’arido deserto dello stivale.
Vi imploro, dateci una mano adesso.
Credo che la mia ponderata convinzione di battagliare a favore dei cani possa seriamente deteriorarsi sotto questo immenso peso traboccante di pubblica indifferenza e gratuita malvagità umana”.
Angela Luongo presidente AIPA
Update am 22.Mai 2010
Der Sommer hat noch gar nicht richtig begonnen und schon wurden alleine in dieser Woche 8 erwachsene Hunde auf dem Gebiet von Atripalda ausgesetzt. Überall Welpen, Welpen, die in einem Pappkarton an die Tür unseres Tierheims gestellt werden und eine immer größer werdende Zahl von Streunern auf den Strassen - uns dreht sich der Kopf. Und wir warten nun schon seit Oktober 2009 auf die finanzielle Unterstützung der Gemeinde...







